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Verbundforschung

EuroHPC - European High Performance Computing JU

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Am 11. Januar 2018 legte die Europäische Kommission dem Rat einen Entwurf für eine Verordnung zur Schaffung eines neuen Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC JU (gem. Artikel 187 des AEUV) vor.

Im Rahmen seiner Sitzung am 28. September 2018 hat der Ministerrat für Wettbewerbsfähigkeit die Verordnung zur Gründung des Gemeinsamen Unternehmens für europäisches Hochleistungsrechnen (Joint Undertaking European High Performance Computing, EuroHPC) offiziell verabschiedet. Das Europäische Parlament, das zu der Verordnung angehört wurde, hatte bereits grünes Licht für die Annahme durch den Rat gegeben.

Das Gemeinsame Unternehmen, eine öffentlich-private Partnerschaft von Europäischer Union, 24 Mitgliedstaaten und Norwegen sowie der Industrie, wird mit einem Haushalt von ca. EUR 1 Mrd. ausgestattet. EUR 486 Mio. kommen jeweils aus dem EU-Haushalt und den teilnehmenden Staaten, EUR 400 Mio. sollen durch Projektteilnahme von den privaten Unternehmen beigesteuert werden. Die Aktivitäten der neuen Organisation sollen auf zwei Bereiche fokussiert werden:

  • Eine europaweite Hochleistungsrecheninfrastruktur: Anschaffung und Einrichtung von vier Supercomputern, die im weltweiten Wettbewerb bestehen werden
  • Forschung und Innovation: Unterstützung der Entwicklung eines europäischen Ökosystems für Hochleistungsrechnen, Förderung einer Technologieversorgungsbranche sowie Bereitstellung von Hochleistungsrechenkapazitäten

Bis 2022/2023 soll ein Supercomputer mit einer Leistungsfähigkeit im Bereich bis 1018 Rechenoperationen pro Sekunde (exa-scale) für Nutzer aus Industrie und Forschung in Europa bereitstehen.

Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg soll im November 2018 seine Tätigkeiten aufnehmen.

Das Gemeinsame Unternehmen setzt auf der Arbeit der contractual Public-Private Partnership HPC auf.