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Europäische Kommission startet Initiative „Europäisches Bauhaus“

21. Jan 2021

Am 18. Januar hat die Europäische Kommission den Beginn ihrer Initiative „Ein neues Europäisches Bauhaus“ verkündet.

Das „Europäische Bauhaus“ wurde durch Kommissionspräsidentin Dr. Ursula von der Leyen erstmals in ihrer Rede zur Lage der Union im September 2020 angekündigt. Geplant ist ein breit angelegtes interdisziplinäres Projekt, das Gestaltung, Wissenschaft und Technik zusammenbringt und damit zur Umsetzung des europäischen Grünen Deals beiträgt. Wichtige Werte, die dabei im Mittelpunkt stehen, sind Nachhaltigkeit, Ästhetik und gesellschaftliche Inklusion.

Die Umsetzung der Initiative erfolgt in drei Phasen:

  • Gestaltungsphase: Bis zum Sommer 2021 sollen in einem offenen Prozess Ideen sowie bereits existierende Beispiele für die Umsetzung der Bauhaus-Konzeptes gesammelt werden. Noch im Frühjahr dieses Jahres soll ein Preis zum neuen Europäischen Bauhaus vergeben werden.
  • Umsetzung: Ab September 2021 werden über Ausschreibungen EU-Mittel zur Umsetzung der Bauhaus-Idee an fünf Standorten in der EU vergeben.
  • Verbreitung: Ab Januar 2023 liegt der Fokus der Initiative auf dem Transfer der gewonnenen Kenntnisse in die Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie zu verschiedenen Experten wie Architekten und Designern.

Die Förderung der neuen Initiative soll möglicherweise u.a. aus Horizon Europe bestritten werden. Weitere Informationen, auch zur konkreten Ausgestaltung und Finanzierung der geplanten Maßnahmen, sollen in Kürze auf den Webseiten der Kommission bekannt gegeben werden.

Die Beteiligung am Co-Creation Prozess (Gestaltungsphase) ist ab sofort über die hier verlinkte Webseite möglich. Einzelne Akteure können hier ihre ersten Ideen zum Thema „Europäisches Bauhaus“ vorstellen. Darüber hinaus können Interessenträger sich online in interdisziplinären Diskussionen zusammenfinden.