Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen

EIT-Transition

Das EIC Transition-Instrument nimmt ein zweigleisiges Vorhaben in den Blick: einerseits fördert es Forschungsaktivitäten zur Validierung und Demonstration fortgeschrittener Technologien innerhalb von Anwendungen (TRL 4-6), andererseits unterstützt es zugleich das Vorantreiben der Markreife dieser Technologien und die Entwicklung von Business Plänen für Anwendungen.

Antragsberechtigt sind sowohl Einzelantragsteller wie beispielsweise KMUs, Spin-offs, Start-ups, Forschungsorganisationen oder Universitäten als auch kleine Konsortien bestehend aus maximal fünf Partnerorganisationen. In Abgrenzung zur Einzel-Fördermaßnahme sind bei den Transition-Konsortien zudem auch Industriepartner wie etwa größere Unternehmen zulässig. Eine wichtige Restriktion bei der Antragstellung besteht darin, dass Transition-Anträge auf Ergebnisse aus früheren Pathfinder- oder ERC-Proof of Concept-Projekten basieren müssen.

Die Zeitschiene der Antragsphase umfasst eine 8-9-wöchige Evaluierungsphase nach der Call-Deadline, gefolgt von einem face-to-face Interview, dem sich eine weitere 2-3-wöchige Evaluierungsphase anschließt. Das Ergebnis dieses Prozesses soll den Antragstellern daher nach insgesamt 10-12 Wochen kommuniziert werden. Im positiven Falle wird die Unterzeichnung des Fördervertrages insgesamt 6 Monate nach der Call-Deadline erwartet.

Ergänzend zur avisierten Fördersumme von 2,5 Mio. EUR, die in begründeten Fällen auch noch steigerbar ist, können Transition-Projekte einmalig maximal 50.000 EUR beantragen, um Portfolio-Aktivitäten umzusetzen. Die Förderung solcher Zusatzaktivitäten setzt voraus, dass diese nicht schon im ursprünglichen Transition-Antrag beschrieben sind. Alle genannten Förderoptionen werden ergänzt durch den ohnehin freien Zugang der Konsortien zu Business Acceleration Services und Partnering-Events.

Zum Ende von EIC Transition-Projekten wird eine Steigerung der Technology Readiness Levels (TRLs) bei fortgeschrittenen Technologien angestrebt mit dem Ziel, über das Stadium des „Proof of Principle” hinaus bis hin zu realisierbaren Demonstratoren und Anwendungen mit mindestens TRL 5 zu gelangen. Das oben genannte, zweigleisige Vorhaben des Transition-Förderinstruments soll folglich sowohl in Business Plänen als auch in Innovationen münden, die Investitionsreife erlangt haben. Zudem ist es ebenso wichtig, einen geeigneten IPR-Schutz der Projektergebnisse sicherzustellen.

Als weitere Entwicklungswege für finalisierte Transition-Projekte sind Möglichkeiten vorstellbar wie z.B. ein Folgeantrag für den EIC Accelerator, Aktivitäten im Bereich der Lizensierung oder zur Implementierung anderer Optionen der Marktentwicklung.