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Cluster "Food, Bioeconomy, Natural Resources, Agriculture and Environment"

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Inhalte & Hintergründe

Übergeordnetes Ziel der in Cluster 6 geförderten Aktivitäten ist es, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Prioritäten der EU voranzutreiben und zugleich miteinander ins Gleichgewicht zu bringen. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass die europäische Wirtschaft sich zu mehr Nachhaltigkeit hin wandeln muss, d.h. das Umweltzerstörung gebremst und der Rückgang der Artenvielfalt beenden werden soll. Der Umgang mit natürlichen Ressourcen soll insgesamt nachhaltiger gestaltet werden. Zudem sind die Bereitstellung von sauberem Wasser und die Versorgung mit gesunden und heimischen Lebensmitteln wichtige Kernelemente.

Der Cluster soll weiterhin signifikant zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) beitragen und die im Grünen Deal geforderte ökologische Transformation beschleunigen, um die bis 2050 vereinbarte Klimaneutralität herzustellen.

Cluster 6 unterstützt neben der EU-Klimapolitik auch die Ziele des Aktionsplans für Kreislaufwirtschaft, der Europäischen Industriestrategie, der Bioökonomie-Strategie, der Forststrategie, der Strategie „Blaues Wachstum“, der Chemiekalienstrategie und der Plastikstrategie.

Folgende Wirkungen ("Targeted Impacts") sollen erzielt werden:

  • Reduzierung der Treibhausgasemission und erfolgreiche Anpassung der Öko- und Produktionssysteme wie auch ländlicher, urbaner und Küstengebiete an den Klimawandel

  • Rückgang der Biodiversität stoppen und die Rekultivierung der Ökosysteme befördern

  • Nachhaltige Kreislaufwirtschaft und die Nutzung natürlicher Ressourcen; Vermeidung sowie Beseitigung von Umweltverschmutzung; gesunde Böden und saubere Luft und Wasser für alle; attraktive Arbeitsplätze, erweiterte Wertschöpfung und Wettbewerb

  • Errichtung von Primärproduktion, biobasierter Nahrungsmittelsysteme sowie Inklusion, Gesundheit und Sicherheit, Lebensmittelsicherheit für alle

  • Ausbalancierte Entwicklung lebendiger ländlicher, urbaner, stadtnaher Regionen und Küstenlandschaften

  • Etablierung von Steuerungsmodellen für mehr Nachhaltigkeit

Im Spezifischen Programm für Horizon Europe, das den inhaltlichen Rahmen für den Cluster setzt, werden die folgenden Bereiche ("Areas of Intervention") für förderbare Aktivitäten genannt:

  • Environmental Observation

  • Biodiversity and Natural Resources

  • Agriculture, Forestry and Rural Areas

  • Seas, Oceans and Inland Waters

  • Food Systems

  • Bio-Based Innovation Systems in the EU Bioeconomy

  • Circular Systems

Die konkreten Aufrufe zur Einreichung von Projektanträgen können dem jeweils aktuellen Arbeitsprogramm entnommen werden, das von der Europäischen Kommission für einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren erstellt wird und alle relevanten Details zu den Ausschreibungen enthält. Die Veröffentlichung der Ausschreibungen erfolgt zudem online im Funding & Tender Opportunities Portal der Europäischen Kommission. Die Ausschreibungen sind häufig interdisziplinär und intersektoral angelegt und bieten Möglichkeiten für die Einbindung von Geistes- und Sozialwissenschaften oder die Zusammenarbeit mit nicht-akademischen Partnern (z.B. KMU, Verbände, Vereine, etc.).

Neben dem Arbeitsprogramm für den Cluster, aber ebenfalls im Rahmen von Horizon Europe, werden weitere Ausschreibungen auch von der institutionalisierten Partnerschaft Circular bio-based Europe veröffentlicht und implementiert.

Ausschreibungen zu spezifischen Themenfelder des Clusters werden zudem im Rahmen weiterer, co-finanzierter Partnerschaften veröffentlicht:

  • Accelerating farming systems transition: agro-ecology living labs & research infrastructures (tbc)

  • Animal Health and Welfare (PAH) (tbc)

  • Agriculture of Data / Environmental observations for sustainable EU-agriculture (tbc)

  • Biodiversity to safeguard life on Earth (tbc)

  • Climate neutral, sustainable and productive Blue Economy (tbc)

  • Safe and Sustainable Food System for People, Planet & Climate (tbc)

  • Water security for the planet (Water4All) (tbc)

Wichtige Akteure

Aufgrund der starken Themenintegration sind mehrere Generaldirektionen (GD) der Europäischen Kommission an der Gestaltung der Arbeitsprogramme und Ausschreibungen maßgeblich beteiligt. Neben der GD Forschung und Innovation (RTD) ist dies insbesondere die GD Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung (AGRI). Daneben sind im Sinne des Co-Creation Ansatzes der EU Kommission eine ganze Reihe weiterer Generaldirektionen eingebunden, so u.a. die Generaldirektionen Umwelt (DG ENV), Lebensmittelsicherheit (DG SANTE) und Klimapolitik (DG CLIMA).

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