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Zum Einstieg

EU-Forschungsförderung – zum Einstieg

Zur Bedeutung der EU-Forschungsförderung heute

Fördergelder der EU machen schon heute einen wichtigen Anteil der Drittmittel an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus; Tendenz steigend. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: Die EU stellt zunehmend größere Budgets mit teilweise enormen Steigerungsraten zur Verfügung; eine bisweilen jahrzehntelange Stabilität in der inhaltlichen Prioritätensetzung führt zu hoher Planungssicherheit; die einschlägigen Instrumente und Programmlinien bieten ein breites Spektrum von thematisch definierten und themenoffenen Forschungsmöglichkeiten; mit der Förderung insbesondere durch den European Research Council (ERC) ist mittlerweile großes internationales Renommee verbunden; Forschen in EU-Förderprogrammen bietet einen einzigartigen Zugang zu Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft weltweit.

Insbesondere für die europäischen Staaten, deren Forschungsfördersysteme nicht den hohen Ausbaugrad wie etwa das deutsche System aufweisen, spielt die EU-Forschungsförderung schon jetzt eine zentrale Rolle bei der Finanzierung der Forschung, bei der Prioritätensetzung und bei der Entwicklung der Instrumente. Aber auch in den wissenschaftsstarken Nationen gelten EU-Fördermittel inzwischen als ein wichtiger Indikator bei Entscheidungen über nationale Förderung und als Maßstab für die internationale Sichtbarkeit der Einrichtungen. Vor diesem Hintergrund hat sich in Deutschland eine komplexe Diskussion über das Verhältnis von nationaler und europäischer Forschungsförderung entwickelt, in der unter anderem die Frage nach der Aufgaben- und Ressourcenverteilung zwischen der nationalen, der bi- und multilateralen europäischen und der EU-Ebene von Bedeutung ist.

Zum Verhältnis nationale – europäische Forschungsförderung im Einzelnen:

  • Wissenschaftsrat, 2010: „Empfehlungen zur deutschen Wissenschaftspolitik im Europäischen Forschungsraum“
  • EUROHORCs und ESF, 2008: „Vision on a Globally Competitive era and their Road Map for Actions“
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft, 2018: „Förder-Atlas 2018. “