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Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) wurde im Jahr 2008 als eine Initiative zur Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit und des nachhaltigen Wachstums im europäischen Wirtschaftsraum ins Leben gerufen.
Das EIT setzt auf die Vernetzung der tragenden Akteure des Wissensdreiecks, in Gestalt des Aufbaus langfristiger internationaler Verknüpfungspunkte zwischen Hochschulinstituten, Forschungseinrichtungen, Industrie und KMU, komplementär zu bestehenden europäischen Förderstrukturen.

Das EIT ist kein Forschungsinstitut im klassischen Sinne, sondern eine Verwaltungsstruktur, die sich der sogenannten Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KICs) als operatives Mittel bedient. Ein KIC ist eine hochgradig integrierte öffentlich-private Partnerschaft, die herausragende Wirtschaftsunternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute in Innovation Hubs (oder "Co-Location Centres"), zusammenführt.       

Organisationsstruktur

Der Sitz des EIT und des Verwaltungsrates als zentrales Entscheidungsgremium ist Budapest. Seit August 2019 ist Martin Kern EIT Director; dem Verwaltungsrat sitzt seit Juli 2020 Gioia Ghezzi als Verwaltungsratsvorsitzende des EIT vor.

Ausschreibungen

Seit 2009 wurden acht KIC-Konsortien zu folgenden Themen ausgewählt:

  • EIT Climate-KIC: climate change mitigation and adaptation

  • EIT InnoEnergy: sustainable energy

  • EIT Digital: future information and communication society

  • EIT Raw Materials: radical innovations for the raw materials sector

  • EIT Health: healthy living and active ageing

  • EIT Food: sustainable supply chain from resources to consumers

  • EIT Manufacturing: leading manufacturing innovation is made by Europe

  • EIT Urban Mobility: mobility for liveable urban spaces

EIT in Horizon Europe

Im Förderzeitraum 2021-2027 sollen aus dem Budget von Horizon Europe insgesamt 2,9 Milliarden EUR an das EIT fließen. Bis 2027 sollen zwei neue KICs eingerichtet werden: Cultural and Creative Sectors and Industries (2022 oder 2023) und Water, Marine & Maritime Sectors (2026).