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Antrag & Projekt

Audits und Zertifikate

Die Auditpolitik der Europäischen Kommission im Bereich der Forschungsförderung basiert im Allgemeinen auf drei Säulen: Prüfbescheinigungen (Auditzertifikate, CFS), Methodenzertifikate (CoM & CoMAv), und die so genannten ex-post Audits.

Auditzertifikate (Bescheinigung über die Kostenaufstellung) dienen dem Nachweis der korrekten Abrechnung aller erstattungsfähigen Kosten. Sie sind ab einem EU-Beitrag von 375.000 EUR (kumulativ) pro Partner verpflichtend und müssen von einem Wirtschaftsprüfer erstellt werden.

Methodenzertifikate stellen vor allem für regelmäßige Projektteilnehmer eine Möglichkeit dar, ex-ante den Nachweis der korrekten Abrechnung erstattungsfähiger Kosten zu vereinfachen. Hierbei wird zwischen Methodenzertifikaten für Durchschnittspersonalkosten und Methodenzertifikaten für Durchschnittspersonalkosten und indirekte Kosten unterschieden.

Ex-post Audits sind von der Kommission bzw. von speziell hierfür beauftragten Auditoren durchgeführte, nachträgliche Finanzprüfungen. Ihr Zweck ist es sicherzustellen, dass die Kostenabrechnungen der Projektteilnehmer korrekt waren. Jeder Projektteilnehmer kann hierbei von der Kommission für ein ex-post Audit ausgewählt werden.