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Collaborative Projects

Verbundprojekte stellen den größten Teil der EU-Forschungsförderung dar. Ziel dabei ist, in den jeweiligen Themenbereichen herausragende Forschungsprojekte und -netze aufzubauen, die Forscher und Investitionen aus Europa und der ganzen Welt anziehen und so die industriellen und technologischen Grundlagen der EU zu stärken und die EU-Politik zu unterstützen.

Verbundprojekte (Collaborative Projects) werden von europäischen Konsortien mit Teilnehmern aus verschiedenen Ländern durchgeführt. Teilnehmen können Hochschulen, Forschungszentren und Unternehmen, wobei die Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) besonders begrüßt wird. Größe, Gegenstandsbereich und interne Organisation der Konsortien können je nach Bereich und Thema variieren.

Innerhalb der Collaborative Projects wird in Horizon 2020 zwischen „Research and Innovation Actions“ und „Innovation Actions“ unterschieden.

„Research and Innovation Actions“ entsprechen weitestgehend den „klassischen“ Verbundprojekten, die aus FP7 bekannt sind. Ihre hauptsächlichen Aktivitäten sind Forschung und Entwicklung. Jedoch können auch diese Projekte Innovationsaspekte beinhalten.

In „Innovation Actions“ besteht das Hauptziel der Tätigkeiten hingegen in der Erarbeitung von Plänen und Konzepten für neue, veränderte oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Typische Aktivitäten sind die Erstellung von Prototypen, Tests, Demonstrationen, Durchführung von Pilotprojekten, Produktvalidierung in großem Maßstab und die Entwicklung der Marktfähigkeit.