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Preise

Während Preise im Vorgängerprogramm FP7 (2007-2013) lediglich als einzelne Pilotaktionen ausgeschrieben wurden, kommt diese Form in Horizon 2020 nun häufiger zur Anwendung. Dabei wird zwischen zwei grundlegenden Kategorien von Preisen unterschieden:

Recognition Prizes zeichnen eine bereits im Vorfeld erbrachte Forschungs- oder Innovationsleistung aus, so z.B. der "Women Innovators Prize" aus FP7.

Bei der Vergabe von Inducement Prizes hingegen formuliert die EU ein bestimmtes wissenschaftliches oder technologisches Ziel. Der Preis wird je nach Ausschreibung an den Bewerber verliehen, der dieses Ziel als erster erreicht (“First-past-the-post”) oder an denjenigen, der nach Ende einer Einreichungsfrist den bestgeeigneten Vorschlag einreicht (“Best-in-class”).

Das Preisgeld wird vorab im Arbeitsprogramm festgelegt und ist jeweils unabhängig von jeglicher Art entstandener Kosten. Entsprechend sind keine Abrechnungen oder Verwendungsnachweise notwendig.