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Finanzmanagement in den JTIs

Während die Förderquoten und Beteiligungsregeln der einzelnen Technologieinitiativen (Joint Technology Iniatives = JTIs) unterschiedlich gestaltet sind, gelten für die Erstattungsfähigkeit der Projektkosten die allgemeinen FP7 Finanzregeln.

Das bedeutet, dass zu den erstattungsfähigen Projektkosten eines Joint Undertaking Verbundprojektes Ausgaben zählen, die

  • während der Projektlaufzeit entstanden,
  • wirtschaftlich,
  • für die Durchführung des Projekts erforderlich sind und
  • in Übereinstimmung mit den üblichen Buchführungsgrundsätzen des Zuwendungsnehmers und bereits gebucht worden sind.

Erstattungsfähige Kosten dürfen weder indirekte Steuern (z. B. Mehrwertsteuer), Abgaben oder Zinsen beinhalten noch Gewinne abwerfen. Einnahmen (wie etwa Zinseinkünfte) werden für die Berechnung der Finanzhilfe am Ende des Projekts ausgewiesen und berücksichtigt.

Weiterhin gelten, wie auch im übrigen FP7, das Prinzip des Gewinnverbots und der Kofinanzierung.
Dies bedeutet, dass das Joint Undertaking (bei ENIAC und ARTEMIS zusätzlich die Mitgliedstaaten) nur einen bestimmten Prozentsatz der Gesamtprojektkosten finanzieren (siehe Förderquoten der einzelnen Technologieinitiativen).