Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen

Über KoWi

Wer sind wir?

Wir bei KoWi verstehen uns als dynamische Informationsdrehscheibe zu allen Belangen der europäische Forschungsförderung - für Wissenschaftsorganisationen, die deutschen Hochschulen und die Forschenden in Deutschland. Wir sind eng vernetzt mit den EU-Institutionen, die mit Forschungspolitik und der Förderung von Forschung und Innovation betraut sind. Mit unseren etablierten Formaten unterstützen wir die Akteure der deutschen Forschungscommunity, die sich bei der EU um Finanzierung für ihre Projekte bewerben möchten.

Unsere Services richten sich sowohl an Forscherinnen und Forscher als auch die EU-Referent/innen und Administrator/innen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland:

  • Information, Beratung, Schulung zur Europäischen Forschungsförderung, insbesondere zu den Fördermöglichkeiten des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation
  • Unterstützung des Auf- und Ausbaus von Beratungsexpertise zur EU-Strategieentwicklung und zur Konzeption und Begleitung von internationalen und intersektoralen Projektkonsortien
  • Unterstützung der Mitglieder des KoWi-Trägervereins mit bedarfsgerechten Serviceangeboten.

Was macht uns aus?

  • Die „Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen“ (KoWi) ist die gemeinsame Serviceplattform der im „Verein zur Förderung der europäischen und internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit e.V.“ zusammengeschlossenen großen deutschen Wissenschaftsorganisationen.
  • Als sogenannte „Hilfseinrichtung der Forschung“ wird KoWi von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. Wir sind somit Teil der wissenschaftlichen Selbstverwaltung in Deutschland.
  • Wir unterhalten Büros in Bonn und Brüssel, deren Konferenzräumlichkeiten auch von den Forschenden aus Deutschland genutzt werden können.
  • Wir blicken auf 30 Jahre Erfahrung als Marke in Brüssel und Bonn zurück und verfügen am Standort Brüssel über gewachsene Verbindungen zu den Partnern aus Europa und den EU-Institutionen.
  • Wir bieten begleitende und strategisch-proaktive Services „aus einer Hand“, die Forschende, Administratoren und Institutionen bundesweit ansprechen
  • Wir beraten karriere- und themenspezifisch zu allen Instrumenten des Forschungsrahmenprogramms und zu allen Phasen eines EU-Forschungsprojekts
  • Zur Beratung über die Förderung des European Research Council (ERC) sind wir Bestandteil der Nationalen Kontaktstelle (NKS) ERC.
  • Wir unterstützen bei Überlegungen dazu, wie EU-Forschungsförderung und nationale Förderung an Institutionen bestmöglich verzahnt werden können.

Struktur und Finanzierung

Die „Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen“ (KoWi) ist die gemeinsame Serviceplattform der im „Verein zur Förderung der europäischen und internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit e.V.“ zusammengeschlossenen großen deutschen Wissenschaftsorganisationen. Als sogenannte „Hilfseinrichtung der Forschung“ wird KoWi von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. KoWi unterhält Büros in Bonn und Brüssel.

Mandat

Das in der Satzung verankerte Mandat der KoWi umfasst folgende Kernaufgaben:

  • Information, Beratung, Schulung zur Europäischen Forschungsförderung für Forschende und Administratoren an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland;
  • gemeinsam mit den Mitgliedern des KoWi-Trägervereins Aufbau einer Institutionsgrenzen überschreitenden Beratungsexpertise zur Betreuung der neu entstehenden Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland und Europa;
  • anlassbezogene Unterstützung der Mitglieder des KoWi-Trägervereins mit bedarfsgerechten Serviceangeboten.

Profil

KoWi ist Teil der wissenschaftlichen Selbstverwaltung, blickt auf 30 Jahre Erfahrung als Marke in Brüssel und Bonn zurück und verfügt am Standort Brüssel über gewachsene Verbindungen zu den Partnern aus Europa und den EU-Institutionen. KoWi bietet begleitende und strategisch-proaktive Services „aus einer Hand“, die Forschende, Administratoren und Institutionen bundesweit ansprechen und grundsätzlich alle Stufen der Forscherkarriere, alle Instrumente des Forschungsrahmenprogramms und alle Phasen eines EU-Forschungsprojekts abdecken.

Geschichte

Bei ihrer Etablierung im Jahr 1990 war KoWi im Kern eine Informationseinrichtung, die in der Zeit vor E-Mail- und Internetverbreitung über ihren exklusiven Brüsseler Standort schwer zugängliche Information aus der EU beschafft und kompakt an die Forschenden und Institutionen eines noch relativ einheitlich begriffenen nationalen Wissenschaftssystems weitergegeben hat; die Idee einer „Koordinierungsstelle EG“ trug dieser Aufgabenbeschreibung Rechnung.

Nach 2000 gewannen die Orientierung am Prinzip des Wettbewerbs und der Bedarf an Kooperation über die institutionellen Grenzen hinweg im deutschen Wissenschaftssystem deutlich an Bedeutung. Der KoWi-Trägerverein hat diese Entwicklungen aufgenommen und im Sommer 2008 eine Reform beschlossen, die mit der entsprechenden Satzungsänderung im Frühjahr 2010 auch formal wirksam geworden ist. Heute lässt sich KoWi als strategisch ausgerichtete Agentur beschreiben, die der institutionell ausdifferenzierten deutschen Forschung individuelle Services anbietet und die Zusammenarbeit im Trägerverein beim Aufbau einrichtungsübergreifender Beratungsexpertise unterstützt somit aktiv zur Verzahnung von nationaler und europäischer Forschungsförderung beiträgt. Dieser Veränderung entspricht die neue Bezeichnung „Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen“. Im Jahr 2020 feierte die KoWi ihr 30-jähriges Jubiläum.

Der „Verein zur Förderung der europäischen und internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit e.V.“ hat seinen Sitz in Bonn.

Mitglieder des Trägervereins:

Mitglieder des Beirats:

  • Prof. Dr. Martin Lohse, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz Gemeinschaft (MDC), Vorsitzender des Beirats
  • Prof. Dr. Ursula Gather, Technische Universität Dortmund
  • Prof. Dr. Bill S. Hansson, MPI für chemische Ökologie, Jena
  • Dieter Kaufmann, Universität Ulm
  • Prof. Dr. Stefan Kuhlmann, Centre for Advanced Studies, Universität Twente/Enschede
  • Prof. Dr. Carsten Welsch, University of Liverpool