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Verbundforschung

Security

Hintergrund und Akteure

Die Sicherheitsforschung soll künftig aktiv mit der Tätigkeit der Europäischen Verteidigungsagentur (European Defence Agency – EDA) koordiniert und die Zusammenarbeit ausgebaut werden, auch über die bereits bestehende Rahmenvereinbarung für dual-use-Technologien hinaus.

Die Zusammenarbeit von EU-Kommission, EDA und der europäischen Weltraumagentur ESA, die über die sogenannte European Framework Cooperation (EFC) definiert wird, soll unter Horizon 2020 weitergeführt und ausgebaut werden. Somit trägt die europäische Sicherheitsforschung auch zur Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der EU bei.

Auch die Mechanismen zur Koordinierung mit den entsprechenden EU-Agenturen wie FRONTEX, EMSA (European Maritime Safety Agency) und das Europäische Polizeiamt Europol sollen ausgebaut werden. Ziel ist dabei eine Verbesserung der Koordinierung der Unionsprogramme für interne und äußere Sicherheit sowie anderer Unionsinitiativen.

Neben der Generaldirektion (GD) Unternehmen und Industrie, von der die Forschungsförderung im Bereich der Sicherheitsforschung federführend betreut wird, sind für diesen thematischen Bereich auch die Aktivitäten der GD Inneres relevant. Hier sind beispielsweise für das Thema wichtige Agenturen wie Europol oder FRONTEX für die operative Zusammenarbeit an den EU-Außengrenzen angesiedelt. Anfang 2013 wurde das European Cybercrime Centre (EC3) unter dem Dach von Europol gegründet, um die stetig wachsende Cyber-Kriminalität koordiniert zu bekämpfen. Das EC3 konzentriert sich zunächst auf die Bekämpfung von organisiertem Online-Betrug und sexueller Ausbeutung von Kindern im Internet sowie auf den Schutz kritischer Infrastrukturen und Informationssysteme.

Weitere für den Sicherheitsbereich wichtige Akteure sind:

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