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Verbundforschung

Health...

Inhalte

Die erste Societal Challenge gliedert sich allgemein in die folgenden sieben Themenbereiche:

1. Understanding health, wellbeing and disease

Ein besseres Verständnis der Auswirkungen von Krankheit ist für eine wirksame Gesundheitsförderung und Gesundheitsvorsorge erforderlich. Es besteht die Notwendigkeit für ein verbessertes Verständnis von Gesundheit und Krankheit, welches den gesamten menschlichen Lebenszyklus umfasst, damit neue und bessere präventive Maßnahmen, Diagnosen, Behandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen entwickelt werden können. Z.B. werden neue und verbesserte Methoden der Kontrolle und Diagnose, Frühwarnsysteme, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Aufklärungskampagnen werden für die Modellierung von Epidemien, für die wirksamen Reaktion auf eine Pandemie, genauso wie für den Erhalt und die Verbesserung der Ressourcen im Kampf gegen arzneimittelresistente Infektionskrankheiten gebraucht.

2. Preventing disease

In diesem Bereich sollen neues Wissen und Methoden für eine wirksame Prävention, für Früherkennungsprogramme und für neue und wirksame Ansätze im Diagnostik- und Theranostikbereich geschaffen und entwickelt werden. Außerdem soll die Bewertung von Krankheitsanfälligkeit verbessert werden. Weiterhin besteht die Notwendigkeit von wirksameren präventiven und therapeutischen Interventionen, verbesserten Impfstoffen und evidenzbasierten Impfprogrammen für eine sich vergrößernde Anzahl an Krankheiten, z.B.auch die armutsbedingten Krankheiten beinhaltet.

3. Treating and managing disease

Als besonders wichtig für diesen Themenbereich werden die folgenden Maßnahmen angeführt: die Verbesserung der bereichsübergreifenden, unterstützenden Technologien für die Entwicklung und Optimierung von Medikamenten, Biotherapien, Impfstoffen und anderer therapeutischer Ansätze; die Entwicklung von neuen Ansätzen in der regenerativen Medizin, die Entwicklung von Biopharmazeutika; die Entwicklung von medizinischen und unterstützenden Geräten und Systemen; die Verbesserung von palliativen Therapien; der Erhalt und die Verbesserung der Fähigkeiten im Kampf gegen Krankheiten, z.B. bei der Durchführung von medizinischen Interventionen, die von der Verfügbarkeit von wirksamen und sicheren Antibiotika abhängen.Ebenso geht es um die Entwicklung von umfassenden Ansätzen bei der Behandlung von Co-Morbiditäten jeglichen Alters, um Polypharmazie zu vermeiden. Fortschritte in diesen Themenbereichen werden die Entwicklung von neuen, effizienteren, effektiveren, sowie nachhaltigeren und personalisierten Behandlungen von Krankheiten erleichtern, z.B. bei der Bewältigung von Behinderungen und Gebrechlickeit. Klinische Studien sind ein wichtiges Mittel um biomedizinisches Wissen in Anwendungen für Patienten zu übertragen. Hierfür wird Unterstützung für die verbesserte Durchführung gegeben.