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Verbundforschung

PPP High Performance Computing (HPC)

Der Wettbewerbsrat betonte Ende Mai 2013 in seinen Schlußfolgerungen zur der Mitteilung der Europäischen Kommission zu „Hochleistungsrechnen: Europas Position im weltweiten Wettlauf“ die strategische Bedeutung von HPC für die europäische Innovationskapazität. Die gemeinsame Nutzung von nationalen HPC Einrichtungen soll die Position der europäischen Industrie und Wissenschaft stärken.

Die europäische HPC – Strategie umfaßt drei Säulen: 

  1. Entwicklung der nächsten Generation von HPC Technologien, Anwendungen und Systemen Richtung exascale,
  2. Zugangsgewährung zu den besten Höchstleistungsrechner-Einrichtungen und Diensten sowohl für Wissenschaft wie Industrie (einschließlich KMUs)
  3. Erreichen von Exzellenz in HPC Applikationen

‚Awareness Raising‘ und Entwicklung der Humanressourcen durch Bildung und Training sind ergänzende Elemente.

Die PPP High Performance Computing (HPC) wird durch eine verstärkte Koordinierung der HPC Akteure und eine langfristige Investionsverpflichtung seitens der Industrie und der Europäischen Kommission dazu beitragen, bis 2020 eine europäische Vorrangstellung in der Versorgung sowie Nutzung von HPC-Systemen und Diensten zu erreichen.

Die Europäische Kommision hat zusammen mit HPC Interessenvertretern aus der 2012 gegründeten industriegesteuerten ETP4HPC Europäischen Technologieplattform und PRACE (Partnership for Advanced Computing in Europe) die PPP HPC vorbereitet, welche unter Horizon 2020 gestartet ist.

Die PPP HPC deckt die erste und dritte Säule der europäischen HPC Strategie ab.
Die ETP4HPC definiert und schreibt die Strategische Agenda fort; PRACE stellt eine High-end Computing (HeC) Infrastruktur auf.

Thematisch wird High Performance Computing (HPC) unter Horizon 2020 in den Arbeitsprogrammen "Research infrastructures" und "Future Emerging Technologies (FET)" adressiert.