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Marie S.-Curie Actions

Kofinanzierung von regionalen, nationalen und internationalen Programmen (COFUND)

Mit dem Programm COFUND unterstützt die Europäische Kommission innerhalb der Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) sowohl bestehende als auch neue regionale, nationale und internationale Programme, die die Ausbildung, Mobilität und Karriereentwicklung sowohl von Doktoranden/innen als auch von Postdoktoranden/innen stärken sollen. Diese Fördermaßnahme richtet sich an Einrichtungen in EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Staaten.

Kofinanziert werden entweder Fellowship-Programme für Postdoktoranden/innen oder Doktorandenprogramme. Die Kombination beider Optionen ist nicht zulässig. Die Begutachtung für beide Programmtypen findet in zwei separaten COFUND-Panels statt.

Grundsätzlich gilt für die geförderten Fellows und die Doktoranden/innen – jeweils bei Rekrutierung – die MSCA Mobilitätsregel. Laufende Programme können in begründeten Fällen davon abweichen. Wurde ein Programm bereits unter COFUND gefördert, ist darzulegen, wie sich der neue Antrag inhaltlich zum bereits geförderten Programm verhält und darüber hinausgeht.

Die Laufzeit der geförderten Programme bewegt sich zwischen 36 und 60 Monaten (die Rekrutierungsphase eingeschlossen).

Die Förderung ist eine Kofinanzierung von Personal- und Managementkosten und wird in festen Pauschalen pro beantragtem Personenmonat ausgegeben: Für Doktoranden/innen liegt dieser Betrag bei 1.855 EUR, für Postdoktoranden/innen liegt er bei 2.625 EUR pro Personenmonat. Hinzu kommt eine Pauschale von 325 EUR für das Programmanagement. Kosten für Forschung, Reisen, Mobilität, Overhead etc. müssen aus anderen Mitteln finanziert werden. Dabei ist eine Finanzierung aus anderen EU Programmen mit Ausnahme von Horizon 2020 zulässig; hier ist insbesondere an die Strukturfonds zu denken. Der maximale Beitrag der EU an eine Einrichtung liegt bei 10 Mio. EUR pro Ausschreibung.

Im Antrag soll angegeben werden, welche Beträge insgesamt für die Fellows bzw. Doktoranden/innen aufgewendet werden sollen; im Rahmen der Begutachtung werden die angemessene Ausgestaltung der Arbeitsverträge und die Arbeitsbedingungen bewertet. Grundsätzlich sollen die Postdoktoranden/innen und Doktoranden/innen von der jeweiligen Gasteinrichtung in einem Vollzeitarbeitsvertrag angestellt werden.