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Horizon 2020

Internationale Zusammenarbeit

Das EU-Forschungsrahmenprogramm ist eines der größten, offenen Forschungsförderprogramme weltweit. Die Fördermöglichkeiten für internationale Forschungskooperationen werden in Horizon 2020 weiter bestehen, so dass Forschende aus den EU-Mitgliedstaaten und den Assoziierten Ländern gemeinsam mit Partnern aus Drittstaaten in einem EU-Projekt forschen können.

Die EU schließt darüber hinaus mit einigen ausgewählten Drittstaaten F&E-Abkommen, in denen die Bereiche und Formen der Zusammenarbeit definiert werden. Parallel dazu werden gemeinsame "Roadmaps" mit ausgewählten Drittstaaten – insbesondere mit den sogenannten BRICS-Staaten – aufgesetzt, an denen sich die Arbeitsprogramme thematisch orientieren sollen.

Finanzierung

Neben den 28 europäischen Mitgliedstaaten sind auch die an das Forschungsrahmenprogramm Assoziierten Länder teilnahmeberechtigt. Bei erfolgreicher Antragstellung werden diese, wie die Mitgliedstaaten, automatisch aus dem Horizon 2020-Budget finanziert.

Aktuell sind an Horizon 2020 folgende Länder assoziiert:

  • Island
  • Norwegen
  • Albanien
  • Bosnien und Herzegovina
  • Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien
  • Montenegro
  • Serbien
  • Türkei
  • Israel
  • Moldawien
  • Faroer Inseln
  • Ukraine (Für Ausschreibungen ab 2015)
  • Tunesien (ab 1. Januar 2016)
  • Georgien (ab 1. Januar 2016)
  • Armenien (vorläufig - Abkommen noch nicht in Kraft)

Im Vergleich zum 7. Rahmenprogramm wird sich die Schweiz vorerst nicht vollständig assoziieren und zum Teil als industrialisierter Drittstaat an Horizon 2020 teilnehmen. Die Schweiz ist jedoch teil-assoziiert an die erste Säule ("Excellent Science") des Horizon 2020 Programmes. Details dazu finden Sie auf der Webseite des Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SERI).