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Antrag & Projekt

Konsortialvertrag

Die Beteiligungsregeln für Horizon 2020 geben klare Vorgaben zu den innerhalb von Konsortialverträgen zu regelnden Bereichen:

  • Die interne Organisation des Konsortiums: Dieses betrifft die Managementstrukturen und Entscheidungsfindungsprozesse innerhalb des Projektes.
  • Die Verteilung der Fördermittel der Union: Hier wird das Verfahren festgelegt, nach dem die einzelnen Tranchen des Förderbeitrags vom Koordinator an die Partner übermittelt werden. Dabei kann im Konsortialvertrag z.B. festgelegt werden, dass der Transfer der Gelder an entsprechende Projektergebnisse bzw. die Vorlage von Berichten gekoppelt wird.
  • Verbreitungs- und Nutzungsregeln sowie Zugangsrechte: Die Beteiligungsregeln für das Horizon 2020 geben selbst Regelungen für die Nutzung und  Verbreitung der Forschungsergebnisse vor und definieren ein System von Zugangsrechten zu Informationen, die aus dem Projekt hervorgehen und solchen, die bereits im Eigentum der Teilnehmer waren, bevor diese die Finanzhilfevereinbarung unterzeichnet haben. Innerhalb dieses Rahmens soll der Konsortialvertrag ergänzende und auf das jeweilige Projekt zugeschnittene Vereinbarungen aufnehmen.
  • Streitbeilegung: Der Konsortialvertrag soll Verfahren zum Umgang mit internen Konflikten festlegen. Dies schließt auch den Fall von Machtmissbrauch innerhalb des Konsortiums mit ein.
  • Haftungs-, Entschädigungs-, und Vertraulichkeitsvereinbarungen zwischen den Teilnehmern.

Die Kommission ist laut Beteiligungsregeln dazu aufgefordert, Leitlinien zu den Hauptthemen des Konsortialvertrags vorzulegen.