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Antrag & Projekt

Abrechnung indirekter Kosten

Die aus den bisherigen Rahmenprogrammen bekannten Kostenmodelle für indirekte Kosten werden im 7. Forschungsrahmenprogramm nicht ‎fortgeführt.
Hinsichtlich der Abrechnungsmethode von indirekten Kosten haben die ‎Teilnehmer, je nach Buchhaltungssystem und Rechtsform, folgende Möglichkeiten:‎

  • Für Teilnehmer mit analytischer Buchhaltung:
    Abrechnung nach tatsächlichen indirekten Kosten
  • Für Teilnehmer ohne analytische Buchhaltung:
    Abrechnung der indirekten Kosten nach einem vereinfachten Berechnungsschlüssel (simplified method), der individuell auf Ebene der Einrichtung kalkuliert wird und eine faire Verteilung der indirekten Kosten auf das Projekt gewährleistet
  • Öffentliche Einrichtungen, Forschungsorganisationen und kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die über keine analytische Buchhaltung verfügen, haben die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Pauschale für indirekte Kosten in Höhe von 60% aller direkten ‎Kosten (abzüglich Unteraufträge)
  • Für alle Teilnehmer zugänglich ist die Inanspruchnahme einer Pauschale für indirekte Kosten in Höhe von 20% aller direkten ‎Kosten (abzüglich Unteraufträge)

Für einige Projekttypen werden grundsätzlich nur Pauschalen zur ‎Erstattung der indirekten Kosten gezahlt:‎

  • ‎7% für Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen
  • 10% für einige Maßnahmen im Bereich des Marie Curie Programms
  • ‎20% für Maßnahmen im Bereich der Pionierforschung (ERC)‎
  • 20% für Maßnahmen der Gemeinsamen Technologieinitiativen z.B. Innovative Medicine (IMI) und Fuel Cells and Hydrogen

Darüber hinaus kann der EU-Zuschuss für indirekte Kosten in Form von Pauschalbeträgen erfolgen (z. B. bei Marie Curie Maßnahmen).