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Antrag & Projekt

Allgemeine Regeln

Die Durchführung von EU-Forschungsprojekten im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm beruht auf dem Prinzip der Kofinanzierung. Dies bedeutet, dass die EU nur einen bestimmten Prozentsatz der Gesamtprojektkosten finanziert.

In Ausnahmen wie beim European Research Council (ERC) oder bei Coordination and Support Actions werden 100 % der direkten Projektkosten gezahlt, die indirekten Kosten werden bei diesen Projekten jedoch lediglich mit einer flat-rate abgegolten. Die Projektteilnehmer müssen entsprechend durch eigene Ressourcen und Leistungen das Projekt kofinanzieren. Der Eigenanteil muss jedoch nicht in gesonderter Form ausgewiesen werden.

Die Höhe der EU-Kofinanzierung, d. h. die Förderquote, hängt jeweils vom Projekttyp, von den im Projekt durchzuführenden Aktivitäten sowie der Rechtsform der Einrichtung ab.

In einigen Fällen wird die Höhe des maximalen EU-Beitrags im Ausschreibungstext oder im jeweiligen Arbeitsprogramm festgeschrieben. Bei Überschreiten dieser Höhe im Antrag kann es zum Ausschluss des Projektantrags kommen.

Die Finanzmodalitäten eines EU-Projekts, z. B. die Höhe der EU-Förderung, werden in der Finanzhilfevereinbarung festgelegt, welche die Europäische Kommission mit dem Konsortium abschließt. Die Verantwortung für die Finanzabwicklung, insbesondere für die Mittelverteilung, bleibt jedoch beim Konsortium und wird im Konsortialvertrag geregelt.

So überweist die EU entsprechend der Finanzhilfevereinbarung die EU-Beiträge an den Koordinator, der diese an seine Partner weiterleitet. Die Entscheidung über die Mittelaufteilung im Konsortium wird im Vorfeld unter den Projektpartnern getroffen und im Konsortialvertrag festgehalten.