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Antrag & Projekt

Arbeitsprogramme und Ausschreibungen

Die Europäische Kommission erstellt zweijährige Arbeitsprogramme, die als Durchführungspläne der spezifischen Programme bzw. der strategischen Planung dienen. Die einzelnen Arbeitsprogramme enthalten thematische Vorgaben, die dazugehörigen Förderformen der Projekte, die Kriterien für die Begutachtung der Anträge sowie die voraussichtlichen Veröffentlichungsdaten der Ausschreibungen. Um einen erfolgreichen Antrag einzureichen, ist eine sorgfältige Lektüre der Arbeitsprogramme daher unabdingbar.

Während der Laufzeit eines Rahmenprogramms werden die jeweiligen Arbeitsprogramme regelmäßig aktualisiert. Die Inhalte der Arbeitsprogramme werden dabei gemeinsam mit den Programmausschüssen der EU-Mitgliedstaaten abgestimmt.

Ab dem Tag der Veröffentlichung der Ausschreibung im Amtsblatt haben Antragsteller bis zur Einreichungsfrist in der Regel ungefähr drei Monate Zeit, ihren Projektantrag vorzubereiten. Allerdings geben die vorläufigen Zeitpläne in den Arbeitsprogrammen meist schon vorab Auskunft über geplante Ausschreibungen und ermöglichen dadurch eine längerfristige Planung.

Zu jeder Ausschreibung oder Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen werden zudem ausschreibungsspezifische Leitlinien für Antragsteller veröffentlicht, die die Struktur des Antrags beschreiben und erläutern, wie die Anforderungen aus dem Arbeitsprogramm und der Ausschreibung umzusetzen sind.

Die Anträge werden mit Hilfe des elektronischen Participant Portal Submission Service (SEP) vorbereitet und eingereicht. Für die Ausschreibungen gelten Einreichungsfristen, die genau einzuhalten sind. Nachträglich eingereichte Anträge werden nicht mehr berücksichtigt.