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Änderungen der EU-Regeln für Forschende und Studierende aus Drittstaaten

12. Mai 2016

Am 11. Mai 2016 hat das Europäische Parlament die Richtlinie zur Änderungen des Regelwerks bezüglich der Einreise und des Aufenthalts von u.a. Wissenschaftler/innen und Studierenden aus Drittstaaten angenommen. Die neuen Bestimmungen erleichtern die Einreise und den Aufenthalt in Europa.

Für den Bereich Forschung wichtige Änderungen sind beispielsweise:

  • In Europa beschäftigte Wissenschaftler/innen und Studierende aus Drittstaaten können sich nach einfacher Benachrichtigung der nationalen Behörden von einem Mitgliedstaat in einen anderen bewegen, um Teile ihrer Arbeit bzw. Studien in diesem anderen Mitgliedstaat auszuführen. Dabei dürfen Forschende von Familienmitgliedern begleitet werden.
  • Studierenden aus Drittstaaten wird eine Beschäftigung von mindestens 15 Stunden pro Woche neben ihrem Studium gewährt.
  • Wissenschaftler/innen und Studierende aus Drittstatten haben die Erlaubnis, im Anschluss an ihre Arbeit bzw. ihr Studium mindestens neun weitere Monate zur Arbeitssuche oder zum Aufbau eines Unternehmens o.ä. in Europa zu bleiben.

Die Mitgliedstaaten haben nun zwei Jahre lang Zeit, die neue Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

Alle weiteren Informationen können der vollständigen Richtlinie über die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen zu Forschungs- oder Studienzwecken, zur Teilnahme an einem Schüleraustauschprogramm, einem bezahlten oder unbezahlten Praktikum, einem Freiwilligendienst oder zur Ausübung einer Au-pair-Beschäftigung entnommen werden.

Text der Richtlinie (Standpunkt des Rates, März 2016)