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Ergebnisse des Zwischenbewertung von Horizon 2020 veröffentlicht

07. Jun 2017

Die Europäische Kommission hat am 30. Mai die Ergebnisse der Zwischenbewertung von Horizon 2020 veröffentlicht.

Die Kommission bewertet den bisherigen Stand der Umsetzung von Horizon 2020 überwiegend positiv: Bei allen Zielen von Horizon 2020 (u.a. Forschungsexzellenz, Industrietechnologien, Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen, Stärkung des Wirtschaftswachstums sowie Schaffung von Arbeitsplätzen) seien in den ersten drei Jahren von Horizon 2020 Fortschritte erzielt worden. Die Ergebnisse der Zwischenbewertung beruhen auf einer Reihe kommissionseigener Studien und wurden u.a. durch eine öffentliche Stakeholder-Konsultation ergänzt.
 
Die vergleichsweise hohen Antragszahlen (mehr als 30000 pro Jahr im Vergleich zu etwa 20000 in FP7) führten zu einer insgesamt sehr niedrigen Erfolgsquote von 11,6% (im Vergleich zu 18,5% in FP7). Um alle als förderwürdig bewerteten Vorschläge zu finanzieren, wären weitere 62,4 Mrd. EUR erforderlich gewesen. Die Erfolgsquote von Teilnehmenden aus den EU13-Staaten (überwiegend aus Mittel-/Osteuropa) lag mit 11,1% unter derjenigen der EU15-Staaten (14,4%). Die höchste Erfolgsquote (durchschnittlich 18,3%) wiesen Teilnehmende aus den Drittstaaten auf.
 
Die Ergebnisse der Zwischenbewertung sind (in geringerem Umfang) für die letzten Arbeitsprogramme von Horizon 2020 relevant. Außerdem bilden sie eine der Grundlagen für die Empfehlungen einer hochrangigen Expertengruppe (unter der Leitung von Pascal Lamy) zum nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (ab 2021, Arbeitstitel „FP9“). Die Lamy-Expertengruppe wird ihre Empfehlungen auf einer Konferenz der EU-Kommission am 3. Juli in Brüssel vorstellen.

Nach derzeitigem Planungsstand wird die EU-Kommission ihren Vorschlag zu FP9 im Herbst 2018 vorlegen.