Mit dem Ziel, die Projektabrechnung weiter zu vereinfachen, wurden die Kostenkategorien mit dem Arbeitsprogramm 2011 neu strukturiert. Für alle Projekte, die ab diesem Zeitpunkt erfolgreich neu beantragt werden, gelten daher folgende Kostenkategorien:
- Das Grundgehalt (-1-), entspricht der bisherigen „living allowance“ aus Kategorie A: Die Höhe richtet sich nach der Forschungserfahrung des Fellows, wobei ein länderspezifischer Korrekturfaktor zu berücksichtigen ist. Der aktuelle Wert des Korrekturfaktors sowie die Höhe der „living allowance“ sind im jeweiligen Arbeitsprogramm festgelegt.
- Die Mobilitätszulage (-2-)dient der Deckung von Ausgaben im Zusammenhang mit der Mobilität, wie z.B. Umzugskosten oder Reisekosten. Die Höhe der Zulage ist abhängig vom Familienstand des Fellows und unterliegt ebenfalls dem länderspezifischen Korrekturfaktor.
- Monatlicher Zuschuss zu den Forschungs- und Forschungsausbildungskosten des Fellows, z.B. Konferenz- oder Seminargebühren, sowie für die Durchführung des Ausbildungs-/Wissenstransferprogramms (-3-), z.B. für die Organisation von Workshops und Konferenzen (ITN,IAPP). Die Höhe dieses Zuschusses ist abhängig von der gewählten Marie Curie Maßnahme (Netzwerk- bzw. Individualmaßnahme)
- Managementkosten, inkl. Prüfbescheinigungen (-4-): maximal 10% der gesamten Förderung (ITN, IAPP)
- Indirekte Kosten/Overhead (-5-): 10% der direkten Kosten bei ITN und IAPP bzw. eine Pauschale von 700 EUR je Fellowmonat, auf die der jeweilige länderspezfische Korrekturfaktor angewendet wird (IEF, IOF, IIF).
- Andere Kosten (-6-): Sonderzuschüsse für KMU (IAPP); Pauschale für die optionale Rückkehrphase im Rahmen eines IIF
Andere Förderaktivitäten im Marie Curie Programm
Für die Marie Curie Aktionen CIG, IRSES, COFUND und Researcher´s NIGHT wurden jeweils gesonderte Finanzregelungen getroffen. Details finden Sie auf den Seiten der einzelnen Aktionen.