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Die Gemeinsamen Technologieinitiativen im Überblick
FCH - JTI Brennstoffzellen und Wasserstoff

Die Gemeinsame Technologieinitiative für Brennstoffzellen und Wasserstoff wird umgesetzt vom Gemeinsamen Unternehmen (Joint Undertaking) FCH (Fuel Cells and Hydrogen), welches auf der Arbeit der Europäischen Technologieplattform für Wasserstoff und Brennstoffzellen (H2) fußt.

Gründungsmitglieder dieser öffentlich-privaten Partnerschaft sind die Europäische Gemeinschaft, vertreten durch die Europäische Kommission und ein gemeinnütziger Interessenverband der europäischen Industrie (“New Energy World”), an dem europäische Firmen aller Größenordnungen im Bereich Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik beteiligt sind. Am 14. Juli 2008 ist der Initiative FCH ein Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen („New European Research Grouping on Fuel Cells and Hydrogen“) als Mitglied beigetreten.

Dem Gemeinsamen Unternehmen steht für die Laufzeit von 2008 bis 2017 ein Haushalt von 1 Mrd. EUR zur Verfügung, von dem 470 Mio. EUR aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, der Rest als Eigenanteil von den privaten Unternehmen und Forschungseinrichtungen gezahlt werden.

Das Ziel der gemeinsamen Technologieinitiative besteht darin, die Entwicklung von Brennstoffzellen und Wasserstofftechnologien in Europa zu beschleunigen und ihrer Markteinführung im Zeitraum zwischen 2010 und 2020 den Weg zu ebnen.

Organisation

Das Gemeinsame Unternehmen FCH wurde durch eine Verordnung des Rates vom 30. Mai 2008 nach Artikel 187 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AVEU) für den Zeitraum bis 31. Dezember 2017 mit Sitz in Brüssel gegründet.

Das Gemeinsame Unternehmen „Brennstoffzellen und Wasserstoff“, untersteht einem zwölfköpfigen Verwaltungsrat. Die Leitung der Geschäfte und des laufenden Betriebs obliegen einem Exekutivdirektor, der dabei von einem in Brüssel angesiedelten Programmbüro unterstützt wird. Ein wissenschaftlicher Ausschuss aus hochrangigen Sachverständigen und eine Gruppe von Vertretern der Mitgliedstaaten beraten den Verwaltungsrat. Zudem gibt es eine jährliche Generalversammlung der Akteure, um den Informationsaustausch über laufende und künftige Aktivitäten zu gewährleisten.

Die erste Generalversammlung hat vom 13. bis 15. Oktober 2008 in Brüssel getagt und die Gemeinsame Technologieinitiative offiziell gestartet.

Beteiligung

Das gesamte Budget wird über Ausschreibungen verteilt.
Zu den förderfähigen Einrichtungen gehören:

  • Rechtspersonen aus den EU-Mitgliedstaaten oder den zu FP7 assoziierten Staaten
  • Joint Research Centres 
  • Internationale Organisationen
  • Einrichtungen aus Drittstaaten nach Zustimmung des Verwaltungsrates

 

Aktuelle Ausschreibungen

Die aktuelle Ausschreibung der Gemeinsamen Technolgieinitiative ist bis zum 24. Mai 2012 geöffnet.

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Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) leaflet [en]
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