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Die Gemeinsamen Technologieinitiativen im Überblick
IMI - JTI Arzneimittel

Die Gemeinsame Technologieinitiative für Innovative Arzneimittel wird umgesetzt von dem Gemeinsamen Unternehmen (Joint Undertaking) Innovative Medicines Initiative (IMI), das aus der Europäischen Technologieplattform für neue Medikamente hervorgegangen ist. Es handelt sich dabei um eine öffentlich-private Partnerschaft der pharmazeutischen Industrie, vertreten durch den Europäischen Dachverband der Arzneimittelunternehmen und -verbände (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations / EFPIA ), und der Europäischen Union, vertreten durch die Europäische Kommission. Das Unternehmen stellt einen Haushalt von 2 Mrd. EUR zur Verfügung, von dem eine Hälfte vom 7. Forschungsrahmenprogramm, die andere Hälfte als Eigenanteil von den EFPIA-Unternehmen gezahlt wird.

Ziel von EFPIA ist es, durch Überwindung von Engpässen bei der Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte die Industrie zu stärken und somit Europa eine dominierende Stellung in der Entwicklung neuer biomedizinischer Produkte zu verschaffen.

Basierend auf der strategischen Forschungsagenda der Technologieplattform hat die IMI folgende vier Schwerpunktbereiche identifiziert, in denen in den nächsten Jahren gemeinsame Forschungsprojekte von Forscherinnen und Forschern zusammen mit den teilnehmenden Industrieunternehmen finanziell gefördert werden:

  • Improving the Predictivity of Safety Evaluation (Pillar 1): Addressing predictive toxicology and risk assessment
  • Improving the Predictivity of Efficacy Evaluation (Pillar 2): Addressing predictive pharmacology, biomarkers identification and validation, patient recruitment and risk assessment
  • Knowledge Management (Pillar 3): Leveraging the potential of new technologies to analyse a huge amount of information in an integrative and predictive way
  • Education and Training (Pillar 4): Addressing gaps in expertise needed to change and support the biopharmaceutical research and development process

Organisation

Das Gemeinsame Unternehmen IMI wurde durch eine Verordnung des Rates vom 20. Dezember 2007 nach Artikel 187 des Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AVEU) für den Zeitraum bis 31. Dezember 2017 mit Sitz in Brüssel gegründet. Gremien sind der Verwaltungsrat, der Exekutivdirektor sowie der Wissenschaftliche Beirat. Weiterhin wird das Gemeinsame Unternehmen durch zwei externe Beratungsgremien unterstützt: die Gruppe der Vertreter der Mitgliedstaaten und das Interessentenforum.

Beteiligung

Zu den in den vorab definierten Themenschwerpunkten förderfähigen Organisationen gehören

  • private und öffentliche Forschungseinrichtungen,
  • Hochschulen,
  • kleine und mittelständische Unternehmen (KMU),
  • Patientenorganisationen,
  • sowie jede juristische Person, die kein pharmazeutische Forschung betreibendes Mitglied der EFPIA ist.

 


 

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