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Hintergrund

Die "Lissabon Strategie"

Auf Initiative des damaligen EU-Forschungskommissars Philippe Busquin schlug die Europäische Kommission im Januar 2000 die Schaffung eines "Europäischen Forschungsraumes" (EFR) vor. Die Vision eines "grenzenlosen Raumes" für die Forschung umfasst die Bündelung von materiellen Ressourcen und Infrastrukturen, die Aktivierung von privaten Investitionen und die Stärkung von Mobilität und Humanressourcen.

Zwei Monate später wurde auf dem EU Gipfel in Lissabon die sog. "Lissabon Strategie" verabschiedet, deren erklärtes Ziel es war, die Europäische Union (EU) bis 2010 zum "wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt" zu machen.

In diesem Zusammenhang bekräftigte der Europäische Rat auch das Konzept eines Europäischen Forschungsraums, wodurch der EFR zu einem Pfeiler der "Lissabon-Strategie" wurde. Als weiteres forschungspolitisches Ziel im Kontext der Lissabon-Strategie einigten sich die EU-Mitgliedstaaten im März 2002 in Barcelona außerdem darauf, bis 2010 den Anteil der FuE-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt der EU von 3% anzustreben.

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Der Europäische Forschungsraum
Von Seiten der Europäischen Union stellen die sog. "Forschungsrahmenprogramme" den zentralen Beitrag zur Ausgestaltung des EFR dar. Mit einem Volumen von fast 60 Milliarden Euro bei einer Laufzeit von sieben Jahren (2007-2013) ist das mehr »
Zur Entwicklung des Europäischen Forschungsraums
Um die Fortschritte bei der Schaffung des EFR zu bewerten, bestehende Mängel aufzuzeigen und eine öffentliche Diskussion anzuregen, veröffentlichte die Europäische Kommission im April 2007 ein Grünbuch. mehr »
Jenseits der Lissabon-Strategie
Die Vorgaben der Lissabon-Strategie konnten von den Mitgliedstaaten der EU nicht erfüllt werden. Insbesondere das 3%-Ziel ließ sich angesichts des weiteren Ausbaus der EU im Jahr 2004 und der massiven Wirtschaftskrise ab 2008 nicht mehr »

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